Maulwürfe 2006/2007
Am 8. Mai 2006 war es soweit. Unser erstes Treffen an der Wanderhütte sollte stattfinden. Wir wollten Blumentöpfe anmalen und anschließend Sonnenblumen hineinsäen, auch eine alte Wanne sollte bepflanzt werden.
Gespannt warteten Hermine Fiedler und Ilse Bahr, die neuen Jugendleiterinnen, ob und wie viele Kinder kommen würden.
Der Ansturm war riesig, 37 Kinder fanden sich bei der Wanderhütte ein zum Malen und Gärtnern.
Im Juni versuchten wir uns mit dem Herstellen von Blumenpressen.
Kurz darauf beim jährlichen Grillfest pflanzten wir dann einen Gründungsbaum und gaben uns den Namen „Weißenbrunner Maulwürfe“ .
Zu einer botanischen Wanderung in der Weißenbrunner Flur trafen wir uns dann im Juli bei schönstem Sommerwetter.
Unser erster gemeinsamer Ausflug im August führte uns nach Nürnberg ins „Erfahrungsfeld der Sinne“. Kinder und Erwachsene waren begeistert.
Alles rund ums Schaf drehte sich bei uns im September. Werner Schmidt zeigte uns, wie das Schafe scheren funktioniert. Außerdem erzählte uns unser Vorstand etwas über die Waldschafe (eine alte vom Aussterben bedrohte Schafrasse). Richtig anstrengend wurde es dann, als wir aus Schafwolle kleine Bälle filzten.
Im Oktober wurde dank der reichen Apfelrente aus Weißenbrunner Äpfeln Apfelsaft frisch gepreßt und gleich probiert. Die Kinder waren eifrig beim Äpfel waschen und – die Größeren – beim in Stücke schneiden und auch an der Presse dabei.
Im November wurde handwerkliches Geschick gebraucht, beim Basteln von Nistkästen. Bei Sturm und Regen hängten wir am Martinstag die ersten Nistkästen in Wildenberg auf. Anschließend machten wir noch einen Martinsumzug und ließen uns Tee und Lebkuchen schmecken.
im „Auf die Plätzchen fertig los“ hieß es dann Dezember. Im evangelischen Gemeindesaal trafen wir uns mit einigen Omas, um Plätzchen zu backen und natürlich auch zu essen.
Eine geplante Winterwanderung im Januar 2007 mit dem Jäger musste wegen Schneemangels leider ausfallen, dafür trafen wir uns in der Wanderhütte und stellten Futterglocken für Vögel her.
Unser erster Fasching im Mehrzweckhaus im Februar war auch ein großer Erfolg. Bei Spiel und Tanz ging es ziemlich heiß her.
Im März starteten wir eine Müllaktion. Wir trafen uns in Hummendorf und liefen auf dem Radweg nach Weißenbrunn. Man glaubt gar nicht, was alles einfach in der freien Natur entsorgt wird.
Auf die tatkräftige Hilfe einiger Erwachsener waren wir dann im April beim Bau eines Weidentunnels in Wildenberg angewiesen. Trotz steinigen Bodens und extremer Trockenheit sind unsere Weiden gut angewachsen und bereichern nun den Spielplatz in Wildenberg.
Tüchtige Vatis halfen im Mai ihren Sprösslingen beim Basteln der Kräuterkörbchen für den Muttertag und die Muttis haben sich sicher darüber gefreut.
Eifrig bei der Sache waren Groß und Klein im Juni beim Bau unserer Vogelscheuchen. Sie sind aber auch wirklich gut geraten und bildeten wenige Tage später ein Highlight bei unserem Grillfest. Danach konnte man in vielen Weißenbrunner Gärten die lustigen Gesellen sehen.
Künstlerische Begabung und handwerkliches Können waren im Juli beim Töpfern gefragt. Es entstanden Türschilder, Igel, Blumen und sogar ein Dinosaurier war dabei.
Im August ging die ganze Bande auf Reisen. Wir waren so viele, dass wir einen Doppeldeckerbus brauchten. Sicher chauffierte uns Jörg Neubauer nach Leipzig in den Zoo.
Eine Kartoffelernteaktion im September fiel leider buchstäblich ins Wasser. Wir trafen uns kurzerhand bei Hermine, um Stofftaschen (und auch manches Kleidungsstück) mit Kartoffeldruck zu verschönern und vor allen Dingen Kartoffeln zu essen – mmmmmhh.
Zusammen mit den Großen feierten wir dann im Oktober das erste Herbstfest mit Pflanzenbörse. Wir versuchten uns noch mal beim Filzen und Kurt Fiedler ackerte dann ein Stück Wiese um, das nächstes Jahr mit Kartoffeln bestellt werden soll.
Mit zwei Bastelnachmittagen ging das Jahr zu Ende. Im November fertigten wir Adventskränze für Vögel und im Dezember bastelten wir Anhänger aus Bienenwachs für den Christbaum. Schließlich besuchte uns noch der Nikolaus und brachte uns Geschenke.