Maulwürfe 2012

Im Februar trafen sich die Maulwürfe nach der kurzen Winterpause im Gemeindehaus. Es kamen so víele, dass in zwei Gruppen gearbeitet werden musste, um das Muttertagsgeschenk für die Mamis vorzubereiten (weiß angemalte Dosen – was das wohl werden soll) und einen  lustigen Clown fürs Fenster zu basteln. Während die zahlreichen anwesenden Mamis eifrig aufräumten, hatten die Kinder – vor allem natürlich die Mädchen – noch viel Spaß mit einigen Faschingstänzen.

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Anfang März war der Schnee dann doch soweit wieder weg, dass die geplante Müllsammelaktion stattfinden konnte. Wenn auch das Wetter nicht so optimal war (kalt und ungemütlich), kamen doch ca. 15 wetterfeste “Maulwürfe” nach Hummendorf. Perfekt ausgerüstet mit Regen- und Matschklamotten, Handschuhen und wasserdichten Stiefeln ging es entlang des Radweges nach Weißenbrunn. Dort fand sich wieder eine Menge Müll, den die Kinder in die bereitgestellten Müllsäcke stopften. Ihnen fielen vor allem die vielen Sekt- und Schnapsflaschen auf, die am Wegrand und im Graben lagen. Wer die wohl alle dort hinterlassen hat?!? Nicht so schön fanden die Kinder auch, dass trotz der Sammeltüten und –boxen für Hundekot, die die Gemeinde an diesem Wegstück aufgestellt hat, doch so viel Hundedreck am Wegrand lag. Darüber sollten sich die Hundehalter doch mal Gedanken machen.

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Beim Treffen im April waren die Maulwürfe eifrig damit beschäftigt, den kleinen Acker bei der Wanderhütte in Ordnung zu bringen. Da wurde gegraben, das Unkraut entfernt, gerecht, Mist geschaufelt, …. Zwei Hochbeete wurden angelegt, es wurden Rankhilfen eingegraben, gepflanzt und gesät. Groß und Klein waren mit Begeisterung dabei. Die Kälte im April ist allerdings nicht so günstig – gut, dass wir die Kartoffeln noch nicht gesteckt haben.

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Im Mai waren wieder alle Kinder sehr eifrig bei der Sache, um das Muttertagsgeschenk fertig zu bekommen. Es waren tatsächlich einige Papis dabei, aber auch viele Muttis halfen mit, sodass die Kräuterdose ansehnlich wurde. Aus dem geplanten weiteren Arbeitseinsatz auf dem Acker wurde allerdings  nichts, da es vorher zu stark geregnet hatte. Ein paar Tage später steckten dann Christoph und Basti noch die Kartoffeln und befreiten den Acker etwas von Unkraut.

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Beim Treffen im Juni waren ferienbedingt nicht ganz so viele Kinder da. Trotzdem herrschte großes Gewusel an der Wanderhütte. Es wurde eifrig gebohrt und geknotet. Jedes Kind war mit Begeisterung bei der Sache und fertigte ein wunderschönes Windspiel für den eigenen Garten an. Diejenigen, die nicht dabei sein konnten, haben am Grillfest am 16.06.2012 noch Gelegenheit dazu, auch ein eigenes Windspiel zu bauen – Material ist noch genug da. Außerdem soll als “Gemeinschaftswerk” ein großes Windspiel zusammengebaut werden, das seinen Standort an der Wanderhütte erhält.

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Wenige Tage später zum Grillfest kamen wieder viele Kinder mit ihren Eltern an die Wanderhütte. Alle Besucher konnten die bereits entstandenen Windspiele bestaunen. Und wer beim letzten Maulwürfe-Termin nicht da sein konnte, fand noch genug Material, um noch ein Windspiel zusammenzubauen. Ansonsten gab es leckeres Sachen vom Grill und Salate für groß und klein. Und natürlich hatten Kinder und Eltern wieder viel Spaß mit den  Spielgeräten vom Spielmobil. Trotz abendlicher Regenschauer gab es bei angenehmen Temperaturen für die, die ausharrten, zum Abschluss noch ein schönes gemütliches Lagerfeuer.

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Unseren Termin im Juli haben wir um eine Woche verschoben – das hat sich allein wegen des Wetters schon gelohnt. Groß und Klein halfen mit, sodass unser Feld schon bald einigermaßen frei war von Unkraut und einige Jungs wieder Gründüngung säen konnten.  Wir konnten unter anderem Schnittlauch und Johannisbeeren ernten. Die wurden dann in der “Sommerküche” gleich verarbeitet. So gab es nach getaner Arbeit leckere Schnittlauchbrote und Johannisbeerquark für alle.

 

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Ein zusätzlicher Programmpunkt war Ende Juli das 650jährige Dorfjubiläum in Hummendorf. Dort waren die Maulwürfe mit dem “Parcours der Sinne” vertreten. Viele Kinder nutzten die Gelegenheit, in den Fühlkisten alle möglichen Materialien aus dem Wald zu ertasten, beim Geräusche-Memory den Inhalt verschiedener Dosen zu erraten, verschiedenste Kräuter und Gewürze am Geruch zu erkennen oder auf dem Barfußweg verschiedene Materialien zu erkunden. Danke vor allem an die Erwachsenen, die sich am Sonntag nachmittag für die Betreuung der Kinder Zeit nahmen.

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Im August führte uns unser Ferienausflug zur Landesgartenschau nach Bamberg. Diesmal ging´s mit dem Zug von Küps aus direkt zum Bamberger Bahnhof und von dort aus mit dem Shuttle-Bus weiter zur Gartenschau. Obwohl es am frühen Morgen noch recht frisch war, wurde es ein schöner warmer Sommertag. Den verbrachten wir zunächst mit einer interessanten Führung durch das Gartenschaugelände. Dann konnte jeder auf eigene Faust  das Gelände erkunden und seinen Lieblingsplatz suchen. Für die meisten Kinder waren das die schönen Wasserspielplätze mitten im neu gebauten Fischpass. Für manche von den Erwachsenen waren es die bunten Liegestühle auf der Pyramidenwiese mit einem guten Buch und der schönen Aussicht über das gesamte Gartenschaugelände.

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Im September war Erntezeit auf dem Feld an der Wanderhütte. Kartoffeln, Zwiebeln, Kürbisse, Salat, Beeren aller Art waren gut gewachsen und fanden bei den Kindern und ihren Eltern dankbare Abnehmer. Außerdem war noch Zeit, einen Holzturm als Winterquartier für Tiere zu bauen.

Ein weiterer Termin im September ist die Weißenbrunner Kerwa. Wie schon im vergangenen Jahr waren auch diesmal einige Maulwürfe mit ihren Eltern gekommen, um am Umzug der Kirchweihgesellschaft teilzunehmen.

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Im Oktober fand traditionell das Herbstfest der Maulwürfe mit der Pflanzenbörse statt. Diesmal war es recht kühl, aber am Nachmittag fanden doch viele Besucher den Weg zum Rathaus. Viele der Erwachsenen führten gute Gespräche bei Kaffee und Kuchen. Die Kinder konnten nach freier Auswahl herbstlichen Schmuck aus Kastanien, Eicheln, Bucheckern und Blättern basteln, einfach nur ausmalen, Fensterschmuck aus Papier basteln oder draußen spielen. Viele Pflanzen und Samen fanden ihren Abnehmer.

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Traditionell wird im November wegen des bevorstehenden Winters an die Tiere gedacht – diesmal sollte ein Futterplatz für Meisen entstehen. So wurde geschmirgelt, zusammengesetzt, geschraubt, gemalert und fachmännisch diskutiert, bis aus den vorbereiteten Holzteilen eine Winterfütterung für die Vögel entstanden war. Der Dank geht diesmal wieder an Richard Redwitz, der die Planung und die Vorarbeiten übernommen hatte.

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Den Abschluss des Jahres bildete natürlich die Weihnachtsfeier, die wieder im Gemeindehaus stattfand. Hermine und Ilse hatten sich wieder mal was einfallen lassen. So wurden diesmal Engel aus Holzscheiten gebastelt. Unter den Händen der vielen Kinder und mit Unterstützung einiger Mamas entstanden Kunstwerke, die in den nächsten Wochen die Fenster in Weißenbrunn zierten. Und nachdem diese Deko-Stücke sicher gut auf dem Speicher die Zeit bis zum nächsten Weihnachtsfest überstehen werden, können sie dann wieder zum Einsatz kommen. Selbstverständlich kam auch der Nikolaus zu einem Besuch vorbei und Christoph begleitete mit seiner Gitarre die gemeinsam gesungenen Weihnachtslieder.

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