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Jahreshauptversammlung am 15.03.2019


Zur Jahreshauptversammlung im Gasthof Frankenwald konnte Erste Vorsitzende Susanne Knauer-Marx neben den zahlreich erschienenen Mitgliedern auch Bürgermeister Egon Herrmann begrüßen.

Die Versammlungsteilnehmer gedachten zunächst der verstorbenen Vereinsmitglieder. Dem Verein gehören nun 298 Mitglieder an, wobei 2018 erfreulicherweise sechs Neuanmeldungen zu verzeichnen waren. Dennoch hat sich die Mitgliederzahl leicht verringert.

Bürgermeister Herrmann dankte in seinem Grußwort dem Verein für seinen Beitrag zum Erhalt eines schönen Ortsbildes und zur Förderung der dörflichen Gemeinschaft und wünschte eine glückliche Hand bei der Bewältigung der anstehenden Herausforderungen.

Die Vorsitzende blickte in ihrem Jahresbericht auf die 2018 durchgeführten Veranstaltungen zurück. Das nach einigen Jahren Pause wieder durchgeführte Funkenfeuer wurde sehr gut angenommen. Dabei funktionierte die Zusammenarbeit mit dem TSV Weißenbrunn sowohl bei der vorherigen Sammlung der ausgedienten Weihnachtsbäume als auch bei der Veranstaltung selbst sehr gut. Dafür dankte sie dem ebenfalls anwesenden Vorsitzenden des TSV Weißenbrunn, Jörg Neubauer. Auch Musikverein, Feuerwehr und Kindergarten Pusteblume brachten sich mit ein, sodass das Funkenfeuer als Beispiel für eine gelungene Kooperation von Vereinen steht. Auch 2019 fand dies wieder statt, wenn auch bei sehr schlechtem Wetter. Dies wird jedoch die Verantwortlichen nicht daran hindern, diese Veranstaltung in den nächsten Jahren fortzuführen.

Im Frühjahr schmückte er Obst- und Gartenbauverein traditionell die Jungfern-Kättl als Osterbrunnen. Dies ist nur möglich dank des Einsatzes zahlreicher treuer Helfer und Helferinnen, die zunächst mit viel Geduld die Girlanden für den Brunnen aus Reißig binden und dann auch tatkräftig beim Aufbau dabei sind. Das sommerliche Grillfest litt 2018 etwas unter einem der seltenen Regenschauer und hatte leider nicht so viele Besucher wie in den Vorjahren.

Beim Gartenwettbewerb des Kreisverbandes „Ökologie im Garten“ wurden wie in den Vorjahren zwei Gärten aus Weißenbrunn nominiert. Beide konnten ausgezeichnete Plätze erreichen – Claudia Wachter in der ersten Preisgruppe Platz drei und Familie Franz in der zweiten Preisgruppe Platz fünf.

Der Ausflug zur Landesgartenschau in Würzburg im Juli fand sehr gute Resonanz. Mit einem vollen Bus machte man sich bei dem üblichen heißen Sommerwetter auf den Weg. Auch wenn im Vorfeld die Berichte über diese Gartenschau teilweise sehr kritisch waren (was sich im Ergebnis auch in den Besucherzahlen niederschlug), waren die Teilnehmer überwiegend der Meinung, dass es angesichts der Rahmenbedingungen (ehemaliger Flugplatz, trockener und heißer Sommer) eine gelungene Gartenschau war. Auch der Familienausflug in die Fränkische Schweiz zur Burg Rabenstein (mit Burgführung und Vogelschau) und zur Sophienhöhle Anfang September brachte den Teilnehmern viel Spass.

Nach einigen Jahren Pause konnte am Kirchweihsonntag wieder eine Pflanzentombola veranstaltet werden. Das Angebot an Pflanzen fiel angesichts des trockenen Sommers nicht so groß aus und wurde deshalb durch viele Deko-Artikel ergänzt. Allerdings litt an diesem Tag auch die Kerwa unter dem seltenen Regen, sodass nicht ganz so viele Besucher kamen.

Bei der Herbstversammlung informierte Edith Wagner aus Mainleus die interessierten Zuhörer über „Wilde Früchtchen“ im Garten und deren vielfältige Nutzungsmöglichkeiten. Außerdem konnten einige Vereinsmitglieder für langjährige Mitgliedschaft und Tätigkeit in der Vorstandschaft geehrt werden. Das Jahr schloss mit dem Binden von Adventskränzen und der Gestaltung von weihnachtlichen Gestecken, die dann am Weißenbrunner Weihnachtsmarkt verkauft wurden.

Dem anschließenden Bericht der Kassenführerin Pia Wich war zu entnehmen, dass der Verein eine stabile finanzielle Entwicklung zeigt. Bei die Veranstaltungen konnten in der Regel kleine Überschüsse erzielt werden. Zusammen mit den sonstigen Einnahmen für die Nutzung der Wanderhütte, den Verleih des vereinseigenen Zeltes sowie die Spenden und Mitgliedsbeiträge konnten die Ausgaben weitgehend gedeckt werden. Letztlich schloss das Jahr mit einem kleinen Defizit von ca. 200 € ab, was sich aber nur geringfügig auf die Rücklagen des Vereins auswirkt. Kassenprüfer Jörg Neubauer bestätigte auch im Namen von Claudia Porzelt eine einwandfreie Kassenführung und schlug die Entlastung der Kassenführerin und des gesamten Vorstandes vor, die von den Anwesenden einstimmig vorgenommen wurde. Für die ausscheidende Claudia Porzelt wurde Sabrina Wagner als neue Kassenprüferin bestellt.

Hermine Fiedler berichtete von den Aktivitäten der Kindergruppe „Maulwürfe“, die sie zusammen mit Ilse Bahr betreut. Dabei werden sie von einigen Müttern tatkräftig unterstützt. Von den 44 Kindern im Alter von drei bis 17 Jahren trafen sich ca. 15 Kinder dreimal im Jahr. Die Veranstaltungen standen 2018 unter dem Motto „Leckeres aus dem Garten – beiß rein!“ Nachdem bei der Wanderhütte Beerensträucher gepflanzt worden waren, wurden beim Grillfest kleine Nistkästen zusammengebaut und bemalt. Der Ausflug für Groß und Klein führte zur Burg Rabenstein in der Fränkischen Schweiz. Im Herbst wurden Kartoffelpuffer mit Apfelbrei gekocht und Rucksäcke bedruckt. Den Abschluss machte die Weihnachtsfeier mit weihnachtlichen Basteleien und dem Nikolaus.

Für das laufende Jahr kündigte die Vorsitzende neben dem österlichen Schmücken des Jungfern-Kättl-Brunnens einen Obstbaumschnittkurs am 11. Mai und das Grillfest an. Der Sommerausflug wird am 29. Juni nach Veitshöchheim führen. Ebenso ist am 7. September ein Ausflug für Klein und Groß zum Baumwipfelpfad im Steigerwald geplant. Auch soll an der Kerwa wieder eine Pflanzentombola angeboten werden. Die 2018 wetterbedingt ausgefallene Pilzwanderung ist für Ende September angesetzt. Die Herbstversammlung findet am 25. Oktober statt. Am Weihnachtsmarkt wird sich der Verein wieder mit einem Stand beteiligen. Das Kinderprogramm steht unter dem Titel “Was kriecht und fliegt und blüht denn da?“ und startet im Mai an der Wanderhütte, wo die Beete in Ordnung gebracht und Salzteig-Mobile gebastelt werden. Die Vorsitzende brachte ihre Hoffnung zum Ausdruck, dass bei den Vereinsveranstaltungen vor allem die mittlere und jüngere Generation stärkere Präsenz zeigen wird

Den Abschluss der Jahreshauptversammlung bildete ein reich bebilderter Rückblick auf die Ereignisse des vergangenen Jahres, die Familie Marx und Hermine Fiedler fotografiert hatten.

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